zuletzt 2021 Salzkammerguttrophy Platz 2 2022
Riva Platz 4
Evolene Platz 13
Finale Ligure 24h WM Platz 3
Neustadt Platz 2
2023 Cape Epic Finish 2024 kein Training keine Rennen nur ne Transalp

Dienstag, 1. September 2020

Vogesen Cross 15.-20.8.2020

auch ohne Rennen kann man Spaß mit dem MTB haben ... bei Ausfahrten mit guten Bekannten , beim Training , zwar etwas gebremst, weil realistisch keine Rennen mehr stattfinden werden, bzw. man eh nicht mehr in die Form kommen wird, um in Bestform am Start zu stehen ...


oder wenn man eine Woche in die benachbarten Vogesen fährt, um dort mit einer lieben Gruppe Gleichgesinnter in 5 Etappen von Nord nach Süd die schönsten Trails zu fahren, schieben oder auch mal die (E-) Bikes zu zweit irgendwelche Felsen hoch zu wuchten.


als sog. Schlussguide bei "beitune.de" durfte ich mit Francis einem echten Franzosen, der sich da auskennt, wie kein anderer, meine Jungfern Etappenfahrt bei dem Reiseanbieter aus Achkarren machen ...


mit Francis durfte ich mir auch die Unterkunft teilen, und das ist echt ein guter Typ, wir hatten tolle Tage und Nächte (und ein paar Bierchen an der Bar ) zusammen ...

 

die Gruppe (11 Teilnehmer Francis und ich) war bunt gemischt ...Männlein/Weiblein...jung/alt...Konditionswunder und Downhillhelden...E-Biker /Biobiker ...


allen gemeinsam war aber der Spaß am Moutainbike / der Natur , gutem essen und trinken sowie dem ein oder anderen Schwätzchen oder Späßchenso dass die Zeit wie im Flug verging 


und alle 13 sind gesund (ok, der andere mit der ein oder anderen Blessur durch unfreiwilligen Bodenkontakt, aber ohne ersnthafte Schäden) und um einige Erfahrungen reicher am Ziel angekommen , was für mich als Guide immer das wichtigste ist.































Mittwoch, 8. Juli 2020

2020

2020

große Motivation

große Ziele

neue Ziele

nachdem mein altes Team in Freiburg sich aufgelöst hatte, war die Frage ob ich auf meine alten Tage ( ab 2020 AK 60) mir nochmal ein neues Team "gönne" mit all den Vorteilen , aber auch dem Erwartungsdruck (von mir selbst ) der dadurch die letzten 20 Jahre mein treuer Begleiter aber auch Motivator war mich in der Vorbereitung zu quälen um dann bei Rennen die Altersklassenkollegen quälen zu können ...

Jules Philipp ein lieber Bikerkollege, der Chef des Team Rocklube ist und den ich die letzten Jahre schon immer auf den Rennen getroffen und bewundert hatte , weil er zum einen ein mega Biker ist, und immer gut gelaunt, lässig und cool drauf ist, obwohl er nebenbei noch mit das beste MTB Marathon Team in Deutschland erfolgreich leitet, hat mir dann signalisiert,dass für mich noch Platz wäre und dann gab es keine Frage mehr ...

so bin ich seit 2020 tatsächlich Mitglied im Profi Team Rocklube, wo u.a. der beste deutsche MTB Marathonfahrer Andreas Seewald fährt ...

beim Saisonauftakt gabs dann ein neues Specialized S-works , Ausrüstung und mega Motivation durch die Teamkollegen und Kolleginnen ...




die anhielt bis Anfang März alle Rennen abgesagt wurden ...

danach war es ehrlich gesagt ein Wunder ,dass ich nicht am nächten Tag die komplette MTB Rennfahrerei an den Nagel gehängt hätte ... denn realistisch hab ich noch 2 Jahre, wo ich erfolgreich Rennen fahren kann und wer kann garantieren, dass bis 2022 alles wieder " normal" sein wird ??? ...

einigermassen bei Laune gehalten haben mich nur mein neues mega Bike, lange Touren in der Natur und seit es wieder erlaubt ist meine Tätigkeit als MTB Guide und Technikkursleiter bei beitune.de ,aber eigentlich war die Saison 2020 , die "meine Saison" hätte werden sollen ganz anderst geplant gewesen ...

ok, u.a. mit Unterstützung vom Team bin ich aktuell soweit, dass ich ab sofort 2 Monate versuchen werde mich so fit wie möglich zu machen, falls doch noch Rennen in meiner Altersklasse in 2020 stattfinden sollten , ansonsten ist das der Start in die lange Vorbereitung auf 2021 oder 2022 ...

gerettet hat mich wahrscheinlich die Charity Aktion vom Team vor 2 Wochen in Ruhpolding wo wir den Chiemgau King gefahren sind , da loderte ganz leicht das Feuer wieder in mir auf ...











Mittwoch, 4. März 2020

Best off 2019 : Saisonhighlight zusammen mit Michi das SWISS EPIC erfolgreich bewältigt


Joachim Oberföll aus Lahr und Michael Marx aus Ettenheim haben es geschafft :
Finisher beim Swiss Epic 5 Etappen Mountainbike-Rennen 350km 12000hm durch Graubünden




aber alles der Reihe nach...eine knappe Woche zuvor : nachdem ich Michi zu der Anmeldung bei der Swiss Epic "überredet" hatte, ich dachte das wäre das ideale leichte Einstiegsetappenrennen für einen  hochmotivierten technisch begabten und konditionell bärenstarken (Hobby- wie ich :-) ) Mountainbiker und zufällig Ehemann einer Teilnehmerin bei einem von mir geleiteten Technik Kurses.

In Davos angekommen regnet es in Strömen, wir verzichten auf`s warmfahren und legen andere wichtige Grundlagen ...
packen:

sowie essen und trinken ... eine unserer vielen Stärken ...


 Erste Etappe: Davos nach St. Moritz im Regen.

300 Teams werden bei Starkregen auf die Rennstrecke entlassen. Manche wie Joe mit Badehaube auf dem Kopf, andere wie Michi mit den Regenklamotten Ihrer  Frau 🙂 Hauptsache dicht 

Ein Highlight der ersten Etappe ist der Albulapass. Trails bis ins Engadin garantieren auch bei Nässe maximalen Spaß. Mit über 3000 Höhenmetern gehört die Etappe zur härtesten.
St. Moritz behält uns zwei Nächte. Die 2. Etappe ist ein wunderschöner Rundkurs von knapp 70km und führt uns bis auf 2600 M.ü.Nn.
Der WM-Trail schießt uns wie eine Kanonenkugel ins Tal.

Da sind wir schon bei Etappe 3. Ziel Lenzerheide mit abschließendem Worldcup Track.
Der Untergrund wechselt ständig. Nass, rutschig oder auch Asphalt fordern jede Sekunde volle Konzentration. Im Ziel treffen wir immer wieder auf Fahrer, die ihre Wunden verarzten lassen. Wir haben Glück und kommen problemlos durch.

Bergauf muss auch mal geschoben werden bei fast 30Grad Steigung um mal andere Muskeln arbeiten zu lassen.

Lenzerheide ist Start der 4. und 5. Etappe. Bekannt wurde dieser kleine Alpenort, bei den Bikern, durch die WM 2018. Wenige Tage vor unserer Ankunft fand hier der Worldcup statt. Die bikefreundliche Atmosphäre strahlt die Region überall aus.
Langer Uphill - Langer Downhill! Jeder Tiefenmeter will genutzt werden und so lassen sich die Organisatoren nicht lumpen. Wir haben viel Spaß! Generell ist das Rennen mit der nötigen Ausdauer und Fahrtechnik gut machbar.
Unterhalb der Baumgrenze treffen wir auf viele Pilzsammler. Der Wald scheint den perfekten Nährboden zu bieten. Uns bereitet er ein dickes Lachen ins Gesicht.
Adios Lenzerheide! Wir treten für die letzten Kilometer in die Pedale. Michi hat sich gestern bei einem fiesen Sturz die Rippen geprellt , aber mit viel Ibu intus schaffen wir auch die letzte Etappe.
Bei Regen gestartet, bei Sonne das Ziel erreicht. Eine geniale Location und perfekte Orga erleichtern die Strapatzen.
Platz 59 von 300 gestarteten Teams, mit Teilnehmern aus 41 Nationen,mit einer Gesamtfahrzeit knapp über 28 Stunden. Aber Platzierungen sind hier eher zweitrangig, wichtiger ist das Erlebnis im 2er Team in einer der schönsten Gegenden der Welt gemeinsam das gesetzte Ziel erreicht