zuletzt 2021 Salzkammerguttrophy Platz 2 2022
Riva Platz 4
Evolene Platz 13
Finale Ligure 24h WM Platz 3
Neustadt Platz 2
2023 Cape Epic Finish 2024 kein Training keine Rennen nur ne Transalp

Mittwoch, 4. März 2020

Best off 2019 : Saisonhighlight zusammen mit Michi das SWISS EPIC erfolgreich bewältigt


Joachim Oberföll aus Lahr und Michael Marx aus Ettenheim haben es geschafft :
Finisher beim Swiss Epic 5 Etappen Mountainbike-Rennen 350km 12000hm durch Graubünden




aber alles der Reihe nach...eine knappe Woche zuvor : nachdem ich Michi zu der Anmeldung bei der Swiss Epic "überredet" hatte, ich dachte das wäre das ideale leichte Einstiegsetappenrennen für einen  hochmotivierten technisch begabten und konditionell bärenstarken (Hobby- wie ich :-) ) Mountainbiker und zufällig Ehemann einer Teilnehmerin bei einem von mir geleiteten Technik Kurses.

In Davos angekommen regnet es in Strömen, wir verzichten auf`s warmfahren und legen andere wichtige Grundlagen ...
packen:

sowie essen und trinken ... eine unserer vielen Stärken ...


 Erste Etappe: Davos nach St. Moritz im Regen.

300 Teams werden bei Starkregen auf die Rennstrecke entlassen. Manche wie Joe mit Badehaube auf dem Kopf, andere wie Michi mit den Regenklamotten Ihrer  Frau 🙂 Hauptsache dicht 

Ein Highlight der ersten Etappe ist der Albulapass. Trails bis ins Engadin garantieren auch bei Nässe maximalen Spaß. Mit über 3000 Höhenmetern gehört die Etappe zur härtesten.
St. Moritz behält uns zwei Nächte. Die 2. Etappe ist ein wunderschöner Rundkurs von knapp 70km und führt uns bis auf 2600 M.ü.Nn.
Der WM-Trail schießt uns wie eine Kanonenkugel ins Tal.

Da sind wir schon bei Etappe 3. Ziel Lenzerheide mit abschließendem Worldcup Track.
Der Untergrund wechselt ständig. Nass, rutschig oder auch Asphalt fordern jede Sekunde volle Konzentration. Im Ziel treffen wir immer wieder auf Fahrer, die ihre Wunden verarzten lassen. Wir haben Glück und kommen problemlos durch.

Bergauf muss auch mal geschoben werden bei fast 30Grad Steigung um mal andere Muskeln arbeiten zu lassen.

Lenzerheide ist Start der 4. und 5. Etappe. Bekannt wurde dieser kleine Alpenort, bei den Bikern, durch die WM 2018. Wenige Tage vor unserer Ankunft fand hier der Worldcup statt. Die bikefreundliche Atmosphäre strahlt die Region überall aus.
Langer Uphill - Langer Downhill! Jeder Tiefenmeter will genutzt werden und so lassen sich die Organisatoren nicht lumpen. Wir haben viel Spaß! Generell ist das Rennen mit der nötigen Ausdauer und Fahrtechnik gut machbar.
Unterhalb der Baumgrenze treffen wir auf viele Pilzsammler. Der Wald scheint den perfekten Nährboden zu bieten. Uns bereitet er ein dickes Lachen ins Gesicht.
Adios Lenzerheide! Wir treten für die letzten Kilometer in die Pedale. Michi hat sich gestern bei einem fiesen Sturz die Rippen geprellt , aber mit viel Ibu intus schaffen wir auch die letzte Etappe.
Bei Regen gestartet, bei Sonne das Ziel erreicht. Eine geniale Location und perfekte Orga erleichtern die Strapatzen.
Platz 59 von 300 gestarteten Teams, mit Teilnehmern aus 41 Nationen,mit einer Gesamtfahrzeit knapp über 28 Stunden. Aber Platzierungen sind hier eher zweitrangig, wichtiger ist das Erlebnis im 2er Team in einer der schönsten Gegenden der Welt gemeinsam das gesetzte Ziel erreicht 



































Sonntag, 18. August 2019

noch 2 Tage bis zur SWISS EPIC

Davos, wo ich früher zum Ski fahren war und auch mal ein 24h Rennen im 2er Team absolviert habe ist der Start und Zielort für 5 Etappen Trailspaß (im Regen wenn die Wettervorhersagen stimmen,aber ich hab optimistisch den Maxxis Aspen mal drauf gelassen) nach St. Moritz dann nach Lenzerheide und wieder zurück nach Davos.
http://www.swiss-epic.com/de/
da gibts mehr Infos und wer auf Facebook ist kann täglich live den Start verfolgen https://www.facebook.com/SwissEpic/



Mein Teampartner Michi ist der Mann einer Teilnehmerin im Hirschsprung Guiding und ein echt guter Hobbyfahrer, jünger wie ich (klar,ältere gibts ja nur noch wenige) bergab schnell und auch bergauf passts vom Tempo bei uns beiden



Das Ganze ist zwar ein Rennen aber dieses Jahr steht ja bei mir unter besonderen privaten Vorzeichen, so dass einfach der Spaß am (Fully-) Fahren im 2er Team im Vordergrund steht und natürlich gesund ins Ziel kommen ...

JOE
ps.hier noch der Bericht zur Swiss Epic auf deren Seite...da kann man ja fast Angst bekommen :-)


Die weltbekannten Trails in den Schweizer Alpen bilden die aussergewöhnlichen Rahmenbedingungen für das Swiss Epic in Graubünden vom 20. – 24. August 2019. Das Rennen im wunderschönen Graubünden führt die Fahrer über fünf Tage hinweg über die besten Trails rund um Davos, St. Moritz und der Lenzerheide.
Bei der erstmaligen Austragung des Swiss Epic in Graubünden stehen 300 Teams aus der ganzen Welt am Start, wobei alle fünf Kontinente unter den 600 Teilnehmern und Teilnehmerinnen vertreten sind. Auf die Fahrer warten 347 Kilometer und 11‘950 Höhenmeter mit zahlreichen Aufstiegen und Abfahrten.
Das Swiss Epic entwickelt sich immer mehr zu einem To-do Rennen für Mountainbiker auf der ganzen Welt. Unter allen Teilnehmern liegt die Schweiz mit 180 Fahrern an der Spitze des Ländervergleichs, gefolgt von Südafrika – Heimat des weltberühmten Absa Cape Epic – mit 62 Fahrern. Grossbritannien komplettiert das Podium mit 39 Fahrern, gefolgt von Belgien mit 36 und Schweden mit 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmern.
Graubünden ist bekannt als Mountainbike-Hotspot der Alpen und die diesjährige Route wurde in Mountainbike-Kreisen seit der Bekanntgabe vor einigen Monaten heiss diskutiert.
Die erste Etappe beginnt in Davos, wobei das Feld gleich zu Beginn in den Genuss des legendären Alps Epic Trail Davos kommt, gefolgt von der romantisch-wilden Zügenschlucht und der Zieleinfahrt in St. Moritz. Am zweiten Tag folgt die Rundetappe um St. Moritz, wobei die atemberaubenden Aussichten auf den Piz Palü, Piz Bernina und das Engadin die Schönheit der Region wie nirgends sonst zum Ausdruck bringen. Auf der Laj Alv erreichen die Fahrer den höchsten Punkt des Swiss Epic 2019, gefolgt von der Abfahrt auf der geschichtsträchtigen Ski-WM Strecke von St. Moritz.
Die Königsetappe am dritten Tag des Abenteuers Swiss Epic 2019 führt von St. Moritz zur Lenzerheide und die Fahrer können sich auf Teilen der Cross-Country WM Strecke von 2018 voll und ganz austoben. Am Freitag steht der Rundkurs um die Lenzerheide an, wo zwei Anstiege auf den jeweils gegenüberliegenden Seiten des Tals mit einzigartigen Aussichten den Athleten förmlich den Atem rauben wird. Zum Abschluss folgt die Abfahrt zum glasklaren Heidsee.
Das grosse Finale führt die Fahrer auf einen unberührten Singeltrail durch einen Fichtenwald am Fusse des Lenzerhorns. Raue Felslandschaften, türkisfarbene Gebirgsflüsse sowie eindrückliche Landschaften machen die letzte Etappe nach Davos nochmals zu einem absoluten Highlight, bevor ein flowiger Singeltrail in Richtung Sertig Tal die letzten Kilometer bis zum Ziel einläuten.
„Wir haben sehr viel Zeit und harte Arbeit in die Planung und Vorbereitungen für dieses Jahr gesteckt. Es gibt keine Zweifel, dass unsere Fahrerinnen und Fahrer ein unvergessliches Erlebnis erleben werden in einer der schönsten Regionen der Welt,“ so Projektleiterin Corina Feuerstein.
„Das Swiss Epic in Graubünden vereint die ideale Kombination aus eindrücklichen Etappenorten, atemberaubenden Landschaften und einigen anspruchsvollen Challenges, da jede Etappe ein wenig unterschiedlich ist und den Fahrern immer wieder neue Herausforderungen geboten werden.“
„Die Fahrer können sich auf den Nervenkitzel ihres Lebens freuen, wo sie ihre körperliche und geistige Stärke in unterschiedlichem Terrain testen können – umgeben von einer bilderbuchmässigen Landschaft. In Davos werden sie ihren wohlverdienten Ziellinienmoment geniessen können. Wir wünschen allen Teams viel Glück und freuen uns auf ereignisreiche fünf Tage im Bündnerland“, so Feuerstein weiter.
Das Swiss Epic 2019 in Graubünden findet vom 20. bis 24. August statt und ist als Teil der Epic Series ein offizielles Qualifikationsrennen für das Absa Cape Epic.
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Donnerstag, 1. August 2019

Fast ein Jahr Post Pause ...

viel ist passiert, vieles was wenig mit Mountainbike Rennen zu tun hat ...

private Dinge, meine Mutter ist am 1.4.2019 an einen besseren Ort gewechselt, das letzte Jahr Ihrer Pflege hat andere Prioritäten erfordert wie Training und Rennen fahren...

trotzdem habe ich viele Stunden auf dem Bike verbracht, gerade auch um mich abzulenken und meine Gedanken zu sammeln und zu überlegen, ob und wie ich weiter mit dem Moutainbikesport umgehen  soll...

zunehmende Unfairniss im Sport (mein Unfall und die Fahrerflucht bei der Transalp/ Doping wohin man schaut und hört) haben mir zunehmend den Spaß am Wettkampf genommen

klar kann ich meine Fitness an den (zunehmend schwindenden) Wattwerten an meinem Garmin ablesen ... aber mein Sportleben war immer der faire saubere (wenn auch manchmal hart geführte) Wettkampf mit anderen... und Spaß haben, wobei man den grössten Spaß hat wenn man siegt oder das Podest erreicht :-)

lange im Fussball und Squash und bis etwa 2014 im Mountainbiken

die letzten Jahre wurde es aber immer schwieriger mich zu motivieren (s.o.) und konsequent auf die Rennen vorzubereiten, was immer noch reichte, um in meiner Altersklasse das ein oder andere gute Ergebnis einzufahren, aber so richtig zufrieden stellend war das nicht mehr.

Ich habe dafür als Guide und Technikcoach bei der Eva und Björn von "Hirschsprung" in Freiburg etwas gefunden, was durch das Feedback der Teilnehmer und die Arbeit im Team viel Spaß macht und mich weiter mit der Natur, den Bergen und dem Radfahren verbindet.

Nun soll es aber auch sportlich wieder etwas engagierter werden, denn 2020 ist die neue Altersklasse angesagt und da möchte ich wieder an alte Leistungen und Podestplätze anknüpfen.

2019 habe ich bislang bei 2 Veranstaltungen das Teamtrikot der Bären ,präsentiert, durch den starken Heuschnupfen waren das keine tollen Platzierungen, aber irgendwie doch ganz ok und als Wiedereinstieg optimal

am 3..5. 2019 in Riva,bei schlechtem Wetter gab es dann nach 50Kilometern eine sowas von miese Ausschilderung,dass diese für viele Teilnehmer zum Rennabbruch führte, das war mein letztes Rennen mit dem Veranstalter
noch gut gelaunt im ersten Anstieg
                             die Gruppe der "Falschgeleiteten"

Kollege Michi im Ziel ...er hatte wohl die Augen offener als ich ...

am 2.6.2019 beim Waldhaus Marathon wieder mit meinem Kollegen Michi, mit dem ich im August das SWISS EPIC fahren werde, was als Saisonhöhepunkt geplant ist










und am 23.6. in Kirchzarten wo ich auf dem Speedtrack den 5.Platz erreichte










 das war hart, fast die komplette Strecke mit Krämpfen wegen der Allergie,aber gefinisht...

dazu viele Stunden alleine oder mit guten Kollegen im Wald, das Ganze macht irgendwie wieder viel Spaß



mit Ben
 mit Kollegen in Lahr


Hirschsprung
 mit
 Guiding
 B(G)orilla
 Sasbachwalden
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